Hundesport

Lawinenhund

Die Sparte Lawinenhund verlangt vom Hund eine gute Kondition, Sucheifer, Führigkeit sowie einen guten Appell.
Sie ist insbesondere für mittlere bis grosse Hunde geeignet, ganz kleine und ausserordentlich schwere Hunde haben im tiefen Schnee Schwierigkeiten, sich fortzubewegen. Die Sparte Lawinenhund (LawH) umfasst drei Schwierigkeitsstufen, die Klassen LawH1, LawH2 und LawH3.

Bevor eine Prüfung in der Sparte Lawinenhund gemacht werden kann, muss der Hund bereits eine bestandene Prüfung mit Unterordnung (mindestens BH 1) absolviert haben.

Jede der drei Klassen besteht aus den Disziplinen Grobsuche und Feinsuche.

Grobsuche

Der Hund hat innerhalb einer bestimmten Zeit auf einem natürlichen oder künstlich präparierten Lawinenfeld nach 2 verschütteten Personen zu suchen und diese anzuzeigen. Die beiden Versuchspersonen liegen in einem zugeschütteten Schneeloch. Der HF meldet sich mit Tourenausrüstung (Skis, Tourenbindung, Felle), Rucksack sowie Lawinenschaufel beim Richter an. Zu Beginn hat der HF aus einem Fragenkatalog fünf Fragen zu beantworten.

Feinsuche

Der Hund hat innerhalb von 10 Minuten eine durch Fähnchen an den 4 Eckpunkten markierte Schneefläche (Revier)systematisch, das heisst in Querschlägen, nach einem vergrabenen Rucksack abzusuchen. Die Suchrichtung wird durch den Prüfungsrichter vorgegeben und ist für alle Teilnehmer gleich. Der HF darf seine Skier während der ganzen Arbeit nicht abschnallen und hat in der Feinsuche eine Sondierstange mitzuführen.

Prüfungsresultate Lawinenhund


SCHS